Grunddaten
| Adressat | Wolff, Wilhelm |
| Dokumenten-Typ | Brief |
| Brief-Nummer | 637 |
| Schreibdatum | 1849-10-22 |
| Schreibort | Köln |
| Empfangsort | Zürich |
| Incipit Lieber Lupus! Ich hätte Deinen willkommenen Brief vom 22. v. M. längst beantwortet, wenn mich nicht häusliches Pech verhindert hätte. | |
| Standort | Moskau |
| Institution | RZDG |
| Drucke | (1) Häckel II, (1968) S. 13-15; (2) Koscyk/Obermann (1975), S. 269-272 |
Art- und Formuntersatz
| Dokumentform | Photokopie der O-Hs. |
| Vollständigkeit | vollst. |
| Überlieferungsform | Photokopie der O-Hs; Edition |
| Bestand | Ferdinand Freiligrath |
| Signatur | Fonds 180, op. 1, Nr. 3/1 |
Zeugenbeschreibung
| Umfang | 1 Bl., gef., 4 Sn., 3 Sn. beschr. mit Tinte; Briefumschlag mit Adresse |
| Erhaltung | befriedigend; S. 3 Beschädigungen am oberen und rechten Rand mit leichten Textverlusten |
Ergänzungskommentar
| Beilagen | [3 Banknoten zu 5,- Talern (preuß.)] |
Regest
| Eine Erkrankung F. F.'s und seiner Kinder hat eine frühere Antwort F. F.'s verhindert. Die Nachricht über den Tod Joseph Molls im Badischen Aufstand hat F. F. dessen Familie mitgeteilt. Überall gibt es jetzt blutige Niederlagen der Revolution und der Revolutionäre. Angebot zu Empfehlungsschreiben für Wilhelm Wolff an bekannte Schweizer Persönlichkeiten. Geld an Wolff übersandt. Die Mitarbeiter der 'Neuen Rheinischen Zeitung' befinden sich mittlerweile versplittert im Exil und meistens in großer Not. Nur Georg Weerth ist mit seinen Handelsgeschäften erfolgreich. F. F. zählt den Arzt Jacob Klein sowie Roland Daniels und Lambert Hagen zu seinen Freunden. |
Bemerkungen
| Brief wurde nicht mit der Post befördert; unvollständige Drucke wurden nicht berücksichtigt; Aufnahme nach Filmkopie in FES Bonn; Briefumschlag mit Vermerk: Inliegend 15 Thaler schwarzweiß Kurant; im Druck (1) wird als Schreibdatum die erste Septemberh |