F. F. vermeldet nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnungsschwierigkeiten seine geglückte Rückkehr nach Deutschland von Düsseldorf aus. F. F. hat diesen Standort vor allem wegen der guten verkehrstechnischen Erreichbarkeit gewählt, nicht zuletzt auch zu den Verwandten in Soest und Kettwig. Er denkt, daß er noch bis zum Herbst hier bleiben wird. Im Augenblick hat F. F. noch einige literarische Arbeiten zu erledigen. Er denkt danach aber wieder an die Aufnahme einer Stellung im Kaufmannsberuf, da er dies in den jetztigen unsicheren Zeiten, namentlich was den literarischen Erwerb betrifft, der Absicherung seiner Familie einfach schuldig zu sein glaubt. F. F. versucht, die Mutter wegen seiner politischen Tätigkeit etwas zu beruhigen. Er verspricht, dabei nichts Unvernünftiges oder Unverantwortliches tun zu wollen. Er macht aber auch klar, daß es gerade jetzt darauf ankommt, politisch verlorenes Terrain zurückzuerobern. F. F. hofft, daß bald die wahre Freiheit gesiegt haben wird und sich dann auch die letzten Meinungsverschiedenheiten mit der Soester Familie auflösen werden, da er schon jetzt bei ihnen einen gewissen politischen Wandlungsprozeß zu erkennen glaubt. F. F. verlangt es nach einem Wiedersehen und er möchte, daß die Schwestern Karoline und Gisbertine Freiligrath abwechselnd den Sommer bei ihm in Düsseldorf verbringen. F. F. dringt auf einen Termin für ein gemeinsames Wiedersehen in der kommenden Woche in Hamm, da man nie ganz sicher sein kann, was die Zukunft noch bringt. Mitteilung seiner Adresse in Düsseldorf, im Windschlag Nr. 25. |